Die private Unfallversicherung und ihre Leistungen

Laut diverser Statistiken ereignen sich die meisten Unfälle in der Freizeit und nicht während der Arbeit. Viele Unfälle passieren sogar im Haushalt. Dieses Unfallrisiko sollte man nicht unterschätzen.
Die gesetzliche Unfallversicherung leistet nur bei Unfällen auf der Arbeit bzw. in der Schule oder auf dem direkten Weg dorthin. Für Unfälle welche sich in der Freizeit z.B. beim Sport oder im Haushalt ereignen besteht über die gesetzliche Unfallversicherung kein Versicherungsschutz.
Die private Unfallversicherung leistet im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung rund um die Uhr und weltweit. Hier ist es also egal ob sich der Unfall während der Freizeit, oder im Haushalt oder sogar auf der Arbeit ereignet.

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Die Leistungen der Unfallversicherung unterteilen sich je nach Tarif und Anbieter. Die Grundlage bildet die Grundsumme, auch Invaliditätskapital genannt. Zusätzlich wird bei den meisten Versicherern eine Progression angeboten, oftmals bis zu 500%, welche besagt, je höher der Invaliditätsgrad je höher die Zahlung der Versicherungsleistung. Der Invaliditätsgrad wird anhand der Gliedertaxe durch einen Arzt festgestellt. Die private Unfallversicherung zahlt sobald eine dauernde Beeinträchtigung aufgrund eines Unfalls festgestellt wurde.

Zusätzlich zu der Grundsumme bzw. Invaliditätssumme bieten die meisten Versicherer kostenlos das Übergangsgeld, welches in der Regel 10% der Grundsumme entspricht. Das Übergangsgeld wird gezahlt, für den Fall dass eine Invalidität vorliegt, die Höhe jedoch noch nicht genau bestimmt wurde, da dies in den meisten Fällen erst nach Ablauf eines Jahres erfolgt. Weiterhin kann eine Todesfallsumme in die Unfallversicherung integriert werden, genauso wie Krankenhaustagegeld. Versicherungsleistungen wie Bergungskosten bzw. kosmetische Operationen sind bei den meisten Versicherern beitragsfrei, mitversichert. Jedoch variieren hier oftmals die versicherten Summen, je nach Versicherer.

Ein weiterer ganz wichtiger und nicht zu unterschätzender Punkt ist die Unfallrente. Die Unfallrente wird entweder als eigenständiger Unfallrentenversicherungsvertrag abgeschlossen, jedoch kann auch eine Unfallrente in eine normale Unfallversicherung integriert werden. Die Unfallrente wird ab einem Invaliditätsgrad von 50% gezahlt und zwar als monatliche Rente. Bei der Unfallrente wird eine monatlich Rente als Versicherungsleistung vereinbart, welche auch durch eine ggf. vereinbarte Verdoppelung je nach Höhe der Invalidität dementsprechend höher ausfällt. Jemand der aufgrund eines Unfalls einen festgestellten Invaliditätsgrad von 60% hat, erhält bei gleicher Versicherungssumme, bei den meisten Anbietern weniger Rente, als ein Versicherter mit einem festgestellten Invaliditätsgrad von 90%. Bei einem Invaliditätsgrad von 90% verdoppelt sich bei den meisten Anbieter die monatlich vereinbarte Unfallrente.

Bei der Unfallversicherung sollte man schon aufgrund von dem großen Leistungsspektrum auf einen Vergleich Unfallversicherung nicht verzichten. Nur durch einen Unfallversicherungsvergleich kann den individuell besten Versicherungsschutz auswählen.

Private und gesetzliche Unfallversicherungen: sichern Sie Sich für den Fall der Fälle richtig ab
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Lassen Sie sich die Eigenschaften der Unfallversicherung doch einfach in Bild und Ton erläutern.

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